DIE GESCHICHTE DES AKADEMIE-GEBÄUDES

Vor mehr als 150 Jahren begann der Unternehmer Lothar von Faber, mehrere am Rednitzufer gelegene Glasschleifen und eine Mühle aufzukaufen, um dort eine Anlage für die Minenfertigung einzurichten. Sein Nachfolger Alexander von Faber-Castell setzte den Ausbau fort und verlieh im letzten Bauabschnitt 1924 den Fabrikgebäuden ihre heutige Gestalt.

Dieses geschichtsträchtige Ensemble, das bis heute Produktionsstätte für Blei- und Farbminen geblieben ist, wurde von 2002 bis 2005 mit großem Aufwand saniert. Der spezifische Charakter des markanten Gebäudekomplexes wurde dabei erhalten und auf zwei Stockwerken ein Museum eingerichtet, das einen authentischen Einblick in die Arbeitsbedingungen vergangener Zeiten gewährt.

DIE »ALTE MINE«

Die so genannte »Alte Mine« bildet den Grundstein für eine umfassende Faber-Castell-Erlebnismeile, die zusammen mit der Fertigungsstätte für holzgefasste Stifte und dem Faber-Castell'schen Schloss ein einzigartiges zeitgeschichtliches Portrait der Industriekultur zeichnet. Im Jahr 2007 wurde mit dem aufwendigen Innenausbau im zweiten Obergeschoss begonnen, der den Grundstein für die neuen Räumlichkeiten der Akademie Faber-Castell bildet. Dem Akademiebetrieb stehen in der 3. und 4. Etage ca. 2500m² Atelierfläche zur Verfügung.